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Unser Hof im Juni


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Seit 15.12.2018 sind Hof und Laden geschlossen.

Wir beDANKEn uns bei unseren Kunden, die uns so lang treu geblieben sind und sich mit lieben Worten und Geschenken von uns verabschiedet haben.

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Vom Spinner zum Kundenliebling

1984 zogen drei Familien auf diesen Hof, um dort gemeinsam nach den demeter-Richtlinien Landwirtschaft zu betreiben. "Biodynamisch, aber wenig rentabel" schrieb die Zeitung damals. Der WDR drehte einen Film über das Projekt und nannte ihn „Die Öko-Spinner“.

Zunächst holten die Kunden das Gemüse in der Scheune ab. Es gab nur Abokisten, ausschließlich mit Produkten aus dem eigenem Anbau. Später wurde die ehemalige Milchkammer zum heutigen Laden umgebaut. Das Sortiment wurde vielfältiger, der Kundenkreis größer und man konnte Mitarbeiter*innen einstellen. Zuletzt arbeiteten im Anbau und im Verkauf sieben Mitarbeiter*innen in Teilzeit. "Ohne ihre Unterstützung hätte ich die Ackerflächen und den Laden nicht betreiben können. Einige arbeiten seit über 20 Jahren hier," erzählt Kornelia Wölki. Aber auch der Austausch mit der demeter-Regionalgruppe und die Vernetzung mit Bio-Anbauern aus der Umgebung gaben Rückhalt.

Gewandelt hat sich auch das Ansehen des biologisch-dynamischen Anbaus. Heute ist biologisches und regional produziertes Gemüse gefragt und als Bio-Landwirt ist man nicht mehr Einzelkämpfer sondern Teil einer großen Bewegung.

„Uns war es uns immer wichtig, die Abo-Kisten nicht zu liefern, sondern abholen zu lassen. So bekommen die Kunden eine Verbindung zu dem Ort wo das Gemüse angebaut wird,“ so Kornelia Wölki. "Der Austausch über Produkte, Zubereitung und Ernährungsfragen lag uns immer am Herzen." Bei der Wahl der besten Bioläden Deutschlands wurden die Ladenmitarbeiterinnen mehrfach für ihre gute Beratung ausgezeichnet.

Erfüllend aber anstregend
Neben Vielem was sich verändert hat ist eins über die Jahre gleich geblieben: Die Arbeit ist schön und erfüllend, aber auch körperlich anstrengend und geistig fordernd: Schwere Geräte müssen an den Traktor montiert, regennasse Gemüsenetze bewegt und das Unkraut und im Knien gejätet werden. Kornelia Wölki muss planen und den Überblick behalten, anstehende Aufgaben verteilen und die Verantwortung tragen für Mitarbeiter*innen und das Ladensortiment, für Maschinen, Gebäude und Geräte. Und das sechs Tage die Woche und bei jedem Wetter.

Die Bewohner des Hofes wollen dort weiterhin leben und das Land nutzen. Für Kornelia Wölki soll das Jahr mit einer längeren Reise beginnen – frei von Verpflichtungen und ohne Zeitdruck. Ganz ohne Gemüseanbau kann sich die 64-jährige ihre Zukunft jedoch nicht vorstellen. In ihrem privaten Nutz- und Ziergarten – und in anderen Bereichen des Lebens – hat Kornelia Wölki dann endlich Zeit, Dinge auszuprobieren.

Rückansicht

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Gemüsehof Ströhen                          
Ströher Straße 5
33803 Steinhagen
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